Historischer Roman: Die Rose des Südens von Heather Cooper
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Die Rose des Südens, Heather Cooper

Titel: Die Rose des Südens

Autorin: Heather Cooper

Reihe: Die Rose-Saga

Genre: historischer Roman

Verlag: Goldmann

Historischer Roman: Die Rose des Südens von Heather Cooper

Der Klappentext von „Die Rose des Südens“

Im Herbst 1862 überqueren Eveline und Thomas Armitage den Atlantik. In Amerika soll Thomas als Chefingenieur für die Eisenbahn arbeiten. Obwohl dort der Bürgerkrieg wütet, imponiert Eveline das aufregende New York. Hier kann sie unabhängig sein, und sie findet Anstellung in einem Fotostudio, dessen Besitzer Samuel und Joseph sie schnell ins Herz schließt. Doch als Thomas in den Südstaaten verschwindet, wo das Schienennetz zur Unterstützung der Unionstruppen ausgebaut wird, muss sich Eveline, als Kriegsfotograf getarnt, mit Sam und Joe auf eine abenteuerliche Reise begeben, um ihren geliebten Mann zu finden …

Meine Meinung:

Das erste Buch der Rose-Saga hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die junge und überraschend wilde Eveline war mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne auf ihrem Weg begleitet.

Nun konnte ich sie weiter begleiten: nicht nur aus ihrem Heimatort auf der Isle of Wright hinaus, sondern gleich bis nach Amerika und in den Hafen der Ehe. Denn auf der Überfahrt nach Amerika vermählen sich Eveline und Thomas, sodass sie als Herr und Frau Armitage in die vereinigten Staaten einreisen.

Doch Amerika war zur Zeit ihrer Einreise kein einfaches Land zum Leben, im Süden herrschte Bürgerkrieg. An sich hätten unsere beiden Protagonisten von diesem gänzlich unberührt bleiben können, doch Thomas arbeitet bei der Eisenbahn, einem der wichtigsten Transportmittel während des Bürgerkrieges…

Die eigensinnige Eveline vertieft ihre Eigensinnigkeit in Amerika noch ein wenig mehr: sie fängt an in einem Fotostudio zu arbeiten und als Thomas im Süden verschollen ist fährt sie dorthin, um ihn zu suchen. Tarnung ihrer Suche: Kriegsfotografie.

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Und genau das macht dieses Buch wirklich grandios! Eine junge Frau macht sich mit zwei Männern auf den Weg in den Krieg, um ihn zu fotografieren. Zu einem Zeitpunkt, zu dem es Frauen weder erlaubt war in den Krieg zu ziehen, noch Hosen zu tragen. Natürlich ist die Geschichte ein wenig romantisch verklärt, meiner Meinung nach hat sie aber trotzdem sehr viele starke Momente. Die Schilderung von Schlachtfeldern und zurückgelassenen Familien, von Hungersnöten und Raubzügen waren einfach ergreifend. Genau dafür lohnt sich dieses Buch.

Mein Fazit:

Als zweiter Teil der Saga hat mich Die Rose des Südens noch mehr begeistert als der erste Teil Die Zeit der Rose. Neben der Emanzipation der Frau wurden Themen wie Apartheit und Sklaven behandelt, zwar nicht in ihrer Gänze, aber der Einblick war sehr gut und spannend gestaltet.

Das Buch kann auch gut eigenständig gelesen werden, doch ich würde euch den ersten Teil aus sehr ans Herz legen.

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