Letzte Nacht, Catherine McKenzie

Autor: Catherine McKenzie
Titel: Letzte Nacht
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seiten: 413
Der Klappentext:
Jeff, 39, ist ein guter Familienvater und stolz auf seine langjährige Ehe. Eines Abends stirbt er durch einen Unfall.
Tish ist Jeffs Kollegin. Als sie von seinem Tod erfährt bricht sie zusammen. Erst kurz zuvor gaben sie sich ein Versprechen, von dem außer ihnen niemand weiß.
Claire hat ihren Mann durch Höhen und Tiefen geliebt. Doch als die unbekannte Frau auf der Beerdigung auftaucht, kommen ihr plötzlich Zweifel. Hat sie Jeff vielleicht nie richtig gekannt? Was hat ihn mit Tish verbunden?
Meine Meinung:
Interessant an diesem Buch finde ich, dass es aus drei Perspektiven geschrieben ist, mal ist man in Claires oder Tishs Kopf, mal in dem des verstorbenen Jeff. Man weiß jedoch relativ schnell wer wann spricht, weshalb es nicht zu Verwirrungen kommen sollte. Alle Protagonisten packen ihre dreckigen Geheimnisse auf den Tisch, zumindest vor uns Lesern, was die Geschichte doch ziemlich lebendig macht. 
Das Beziehungsgeflecht zwischen den dreien und noch ein paar anderen Figuren ist, sagen wir mal, kompliziert, und doch will jeder für den anderen doch nur das Beste. Inmitten der Trauerphase um Jeff erleben die beiden Protagonistinnen Abschnitte ihres Lebens in Gedanken wieder, dabei wurden sowohl gute Erlebnisse mit Jeff aufgeführt, als auch schlechte. Jeff selbst bezieht sich größtenteils auf seine Frau und deren Veränderungen im Laufe der Jahre, seine Zweifel, die er an ihr, seinem Bruder und ihrer Beziehung hatte. 
Mein Fazit:
Ich fand das Buch war angenehm zu lesen und recht interessant. Teilweise hat es mich echt aufgewühlt und das ist ja genau das, was ein gutes Buch können sollte! Ich fand den Titel nur etwas in die Irre führend… 
Das Buch wurde mir vom Verlag zu Rezensionszwecken zu Verfügung gestellt. 

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