Ein Streuner kehrt heim, Nick Trout

Titel: Ein Streuner kehrt heim
Autor: Nick Trout
Verlag: Goldmann
Seiten: 
Der Klappentext:

Nie wieder wollte D. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und so hat er auch nur eins im Sinn, als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt: sie so schnell wie möglich zu verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig triff Cyrus seinen Dienst an. Doch dann tritt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür und Cyrus geht das Herz auf. Außerdem ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie bildhübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort… 

Meine Meinung:

Ich fand das Buch gut, anders als erwartet aber trotzdem gut. Erwartet habe ich ein leichtes, lustiges Buch über einen Tierarzt, der ein paar kleinere Scherereien mit seinen Patienten und dessen Besitzern hat. Bekommen habe ich ein Buch, das mehr Tiefgang hat. Ein Buch, das berührt, mich traurig aber auch glücklich gemacht hat. Süß war es zwischenzeitlich trotzdem noch.
Der Protagonist Cyrus Mills kehrt zurück in seine Heimatstadt, in der er aber kaum noch jemanden kennt und übernimmt eine Tierarztpraxis, sein Leben ist bis zu diesem Zeitpunkt ziemlich den Bach herunter gelaufen, er hat seine Zulassung verloren und muss einen ziemlich großen Batzen Geld für den Prozess ausgeben. Da kommt ihm das Erbe der Praxis eigentlich nur recht, er will sie ein wenig aufpäppeln und dann verkaufen. Wie zu erwarten ist stellt sich das natürlich als weniger leicht heraus, als Dr. Mills erwartet hat und der Leser erfährt immer wieder Details aus seinem früheren Leben und über seine Familie. Je länger Cyrus in der kleinen Stadt bleibt, desto mehr taut er auf, gegenüber sich selbst aber auch gegenüber seinem Umfeld. Es ist total interessant zu sehen durch welche Begegnungen dies geschieht und was in der verschneiten Kleinstadt so alles los ist.
Außerdem fand ich den Schreibstil absolut passend für den doch etwas eigenbrötlerischen Dr. Mills, ein bisschen kühl und reserviert, wie er auch selbst rüberkommt. 

Fazit:

Das Buch ist super zum zwischendurch lesen und nicht nur etwas für Tierfreunde, da die Romantik natürlich auch nicht zu kurz kommt. Insgesamt ein guter Auftakt für die Serie! 
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zu Rezensionszwecken zu Verfügung gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*