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Die Farbe des Nordwinds, Klara Jahn

*Werbung – Die Farbe des Nordwinds von Klara Jahn ist ein Rezensionsexemplar

Die Farbe des Nordwinds, Klara Jahn

Titel: Die Farbe des Nordwinds

Autorin: Klara Jahn

Seiten: 397

Verlag: Heyne

Der Klappentext von Die Farbe des Nordwinds

Wenn die Suche nach der Heimar zur suche nach dir selbst wird

Nach zwanzig Jahren kehrt Ellen zurück auf die Hallig, in die sie sich als Jugendliche verliebt hat. Nie hat sie die raue Schönheit dieser sturmumtosten Flecken im Wattenmeer vergessen, wo der Halligflieder blüht. Sie hofft, hier endlich anzukommen. Nicht alle sind begeistert von ihrer Rückkehr: Ihre ehemalige Stiefschwester Liske macht es Ellen nicht leicht, denn sie weiß noch genau, wie verlassen sie sich gefühlt hat, als Ellen damals gegangen ist. Doch so wie die kleinen Marschinseln, die regelmäßig von der Nordsee überschwemmt werden, lässt auch Ellen sich nicht unterkriegen. Diese Landschaft gibt ihr Kraft, hier will sie bleiben.

Meine Meinung:

Die Farbe des Nordwinds von Klara Jahn ist eine Liebeserklärung an die Nordsee. Erzählt wird diese Liebeserklärung in gleich zwei Geschichten – der von Ellen, der Halligrückkehrerin, und einer Chronik. Beide Geschichten werden abwechselnd erzählt und haben sowohl Ähnlichkeiten als auch gegenteilige Themen.

Mit diesen Dingen wird immer wieder gespielt, wodurch das Buch an sich eine tolle Dynamik bekommt. Am Anfang musste ich mich erst ein wenig in den Erzählstil der Chronik einlesen, doch mit der Zeit hat mir genau das sehr gut gefallen.

Die Liebeserklärung ist nicht verklärt, sie ist tatsächlich äußerst realistisch. Sie zeigt auch die Kraft des Meeres, die Gefahr, die Kämpfe, die Nordsee und Mensch miteinander ausfechten. Doch nicht nur auf dieser Ebene ist die Liebe kompliziert. Sowohl Geschwisterliebe als auch die Liebe zwischen zwei Liebenden ist im Buch niemals einfach, doch immer stark beschrieben.

Siehe auch  Gone Girl, Gillian Flynn

Fazit:

Das Buch ist nicht immer aufbauend, doch immer stark. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß bereitet und ich kann euch nur empfehlen es zu lesen. Die Perspektive auf das Leben auf der Hallig in der heutigen Zeit und gleichzeitig vor 300 Jahren ist super interessant und sehr gut beschrieben.

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