#sugarfreefebruary | die ersten Tage zuckerfrei!

Zuckerfrei - mein #sugarfreefebruary

Hallo ihr Lieben,

wie ihr ja vielleicht schon im Monthly Review oder auf Instagram mitbekommen habt versuche ich den Februar zuckerfrei zu leben. Nachdem ich vor zwei Jahren schon mal komplett zuckerfrei gelebt habe für ganze acht Wochen wollte ich das unbedingt nochmal machen. Bis ich mich dann aber tatsächlich dazu durch gerungen habe hat es doch einige Zeit gedauert. Immer kam mir etwas dazwischen, das mich irgendwie davon abgehalten hat. Oder besser gesagt, was mir schön als Ausrede dienen konnte.

Für den Februar habe ich es mir jedoch fest vorgenommen und die ersten fünf Tage auch schon durchgehalten. Keine Süßigkeiten, keine Nachtische, keine Säfte oder Softdrinks und nein, bisher auch kein Alkohol. Da ist so oder so echt selten Alkohol trinke macht mir das bisher noch nichts aus, allerdings werde ich es den Rest des Monats so halten, dass ich Bier oder Wein zum Beispiel schon trinke, aber Cocktails rausfallen, die sind häufig mit so viel Zucker zubereitet, das könnte ich nicht mit dem zuckerfreien Februar verbinden.

Und wie geht es mir bisher?

Heute geht es mir blendend! Gestern und vorgestern sah das allerdings ganz anders aus… Ich weiß nicht so genau, ob es daran lag, dass ich keinen Zucker gegessen habe und mein Körper ein wenig rebelliert hat. Auf jeden Fall hatte ich echt starke Bauchschmerzen und habe ziemlich gelitten. Mein Freund auch, meine Laune war gestern nämlich sowas von im Keller. Abends habe ich ihn dann sogar dazu genötigt einen Teenieliebesfilm mit mir zu schauen… Hat noch jemand das Bedürfnis sowas zu sehen, wenns ihm nicht gut geht? 😀

Donnerstag und Freitag ging es mir allerdings ganz normal würde ich sagen. Kein besonders großes Verlangen nach Zucker, nur insgesamt mehr Hunger. Oder sagen wir vielleicht häufiger Hunger. Statt Schokolade musste ich meine Gelüste anders erfüllen, so habe ich tagsüber öfter mal ein Brot gegessen und abends vorm Fernseher oder beim Lesen lieber zu einem Teller Gemüse gegriffen. Mit einer guten Planung klappt ein zuckerfreier Tag tatsächlich viel leichter, als die meisten sich das vorstellen.

Meine Tipps für einen lockeren zuckerfreien Tag:

  • Kaufe schlau ein. Damit meine ich: halte deinen Kühlschrank einfach zuckerfrei, keine Fruchtjoghurts und Puddings, stattdessen kann man super einen Naturjoghurt essen. Am Anfang vielleicht noch mit Honig gesüßt, je nachdem, wie viel Zucker du sonst isst schmeckt er auch pur ganz gut. Spannend ist: nach ein paar Tagen oder auch Wochen ohne Zucker schmecken Naturjoghurts ziemlich süß. Glaubst du nicht? Na dann solltest du das direkt mal im Selbsttest prüfen!
  • Fertigprodukte sind tabu! Wieviel Zucker ist in Salat? Keine Ahnung, eigentlich keiner… Ja, wenn du ihn dir selbst zubereitest mag das je nach Dressing stimmen. Bei Fertigsalat wäre ich da allerdings vorsichtiger: vor allem im Dressing ist häufig ziemlich viel Zucker vorhanden… Das gleiche gilt natürlich auch für Pizza, fertige Nudelsaucen und ähnliches.
  • Hab immer genug Gemüse im Haus. Ein zuckerfreier Tag bedeutet auch, dass weder Obst noch andere beliebte Snacks erlaubt sind. Mein Tipp: Möhren! Oft isst man doch nur, damit man etwas isst. Bei mir helfen Möhren super, die kann ich recht fix schälen und anschließend knabbern. Außerdem sind Möhren auch recht süß…
  • Denk an das Ziel. Bei mir ist es tatsächlich das Durchhalten. Keine Kilos oder Oberschenkelumfänge oder ähnliches. Mir geht es momentan einfach nur darum, dass ich meinen Zuckerkonsum wieder in den Griff bekommen möchte, mit dem Ziel vor Augen fällt es mir viel leichter. Ansonsten: erzählt möglichst vielen Personen davon, dann sind sie auch nicht verwundert, wenn ihr den lecker aussehenden Kuchen plötzlich ablehnt. Vielleicht bieten sie ihn euch gar nicht erst an? Dann fällt es nämlich ebenfalls leichter.
  • ungesüßter Früchtetee ist ein super Süßelieferant, hat dabei allerdings kaum Zucker in sich. Perfekt oder?

Denkt ihr häufig über euren Zuckerkonsum nach? 

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17 Replies to “#sugarfreefebruary | die ersten Tage zuckerfrei!”

  1. meine liebe Leni,
    von deinem zuckerfreien Monat habe ich ja via Insta schon ein bissel was mitbekommen 🙂
    ich finde das eine sehr coole Challenge, würde mich gerade im Alltag aber wohl schwer damit tun – #Prüfungen und so 😉 danach wäre das aber auch mal eine Option!

    was ich nich interessant fände zu wissen: ist denn nur industrieller Zucker gemeint oder auch natürlicher, wie er in Obst und Co. steckt?

    eine erfolgreiche Woche und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    1. Ja, in den Prüfungen würde ich das auch nicht unbedingt empfehlen 😀 Obwohl mein Körper sich jetzt tatsächlich schon halbwegs daran gewöhnt hat.
      Ich verzichte, abgesehen von Milchzucker, komplett auf Zucker. Fructose ist nämlich tatsächlich sogar noch schlimmer, als Glucose. Wieso? Unser Körper hat früher gar nicht gelernt mit Fructose umzugehen, deswegen gibt es kein Sättigungsgefühl, das uns davon abhält mehr zu essen, als wir müssten. Die Fructose lagert sich direkt als Fett ein, anders als Lactose und auch Glucose.
      Dir auch eine erfolgreiche Woche 🙂

  2. Da ich grundsätzlich darauf achte, was ich so zu mir nehme, kommen eher selten Fertigprodukte bei mir auf den Tisch. Nur in ganz seltenen Fällen. Ich halte es dann eher so, auf industriellen Zucker zu verzichten. Auf Obst will ich eher nicht verzichten.

    Alles Liebe!

    1. Das kann ich absolut verstehen, vor allem im Sommer würde es mir auch super schwer fallen auf Obst zu verzichten. Aber um meinen Körper einmal vom Zucker zu entgiften muss ich da mal in den sauren Apfel beißen. Hahaha. Ja, ja die Wortspiele… 😀

  3. Der Artikel erinnert mich daran, dass ich das eigentlich auch schon lang mal ausprobieren wollte. Danke für die hilfreichen Tipps! Ich hab erst vor kurzem eine Saftkur gemacht (3 Tage nur Saft) und war auch erstaunt, dass ich das geschafft habe (normalerweise bin ich immer am Essen). Aber da sieht man mal, dass das eigentlich immer nur Kopfsache ist und man so viel schaffen kann. Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Erfolg beim Durchhalten. Und nicht vergessen: Zucker macht süchtig und für den Körper ist das so was wie ein Entzug gerade. Deswegen auch die schlechte Laune, etc. Also sei nicht so streng zu dir selbst :))

    1. Na dann nichts wie los!
      Eine Saftkur wäre für mich viel, viel schwieriger, irgendwie brauche ich was zu beißen…
      Ja, ich weiß, dass mein Körper gerade einen Entzug macht, letztes Mal war das nur irgendwie ein bisschen weniger heftig. Aber da muss ich jetzt durch 🙂 mir geht es auch schon wieder viel besser 🙂

  4. Coole Challenge und bestimmt mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass eben doch ein paar Kilos purzeln und nicht nur die Bauchspeicheldrüse dezent entlastet wird. Wäre wirklich eine Überlegung wert, aber bitte nicht gerade jetzt vor Fasching – ich esse nämlich wirklich gern Berliner und Krapfen 😉
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

    1. Och ja, also das ist eigentlich gar nicht mein Ziel, mit dem bin ich nämlich ziemlich zufrieden. Mir geht es eher mehr um eine allgemeine Zufriedenheit.
      Ich feiere dieses Jahr gar kein Karneval, wie man bei uns sagt, und Berliner und Krapfen gibt es bei uns traditionell auch gar nicht dazu. Irgendwie sind wir mehr von Alkohol und Currywurst geprägt 😀

  5. Ich bewundere jeden, der so was durchziehen kann! Wirklich. Bei mir würde es schon am Redbull Konsum scheitern.
    Toll geschriebener Artikel und sehr informativ 🙂

    Liebe Grüße

    1. Pfui, Red Bull ist für mich übrigens eins der ekelhaftesten Getränke überhaupt, irgendwie schmecken mir Energydrinks so gar nicht. Damit kann man mich tatsächlich jagen. Aber ich kann das verstehen, bei mir würde es zum Beispiel ohne Kaffee so gar nicht gehen. Manche Sachen gehören einfach zum Alltag dazu 🙂

  6. Das leidige Thema, der leidige Zucker… ich versuch ihn auch zu vermeiden, aber so richtig mag mir das noch nicht gelingen. Aber das als Challenge für einen Monat zu versuchen, werd ich dieses Jahr auch mal probieren 😉

  7. Richtig interessant die Erfahrungen anderer zu lesen! Wir haben auch jemanden in der Familie, der von heute auf morgen strikt auf Zucker verzichtet hat – und es geht im sehr gut damit. Ich würde mich auch gerne mal daran versuchen. Danke für die Tipps!

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

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