Das Wolkenzimmer, Irma Krauß

Der Klappentext :
Brennenden Liebeskummer im Herzen stürzt Veronika einen Turm hinauf, um in den Tod zu springen. Doch stattdessen findet sie auf dem Turm das Leben – und einen Menschen und seine Geschichte.  Im 》Wolkenzimmer《 stört Veronika den alten Türmer und sein Geheimnis auf. Stück für Stück erfährt sie von dem jüdischen Jungen in der NS-Zeit, der er einmal war, und von seinem verzweifelten Versuch, im Versteck zu überleben…
Meine Meinung :
Ich muss gestehen, dass ich in den letzten drei oder auch vier Jahren des öfteren angefangen habe dieses Buch zu lesen und nie weiter gekommen bin, als Seite 49. In der Schule wird man einfach mit dem ganzen Nazikram überflutet, in Deutsch, Englisch, Französisch,  Politik und selbst Musik muss man sich immer anhören, wie schlimm das alles gewesen ist. Irgendwann entwickelte ich einen Hass auf alles, was damit zusammenhing, nicht wegen der Dinge, die damals geschahen, sondern weil man es ungefähr jeden Tag eingebläut bekommen hat. Zu dem Zeitpunkt konnte ich das Buch einfach nicht zuende bringen, ich habe mich irgendwie innerlich dagegen gesträubt auch noch in meiner Freizeit irgendwas über den zweiten Weltkrieg zu erfahren.
Jetzt denke ich ganz anders darüber,  ich interessiere mich zwar nicht sonderlich dafür, aber ich verschließe auch nicht mehr meine Augen davor. Mit diesem Buch habe ich meiner Meinung nach viel mehr über den zweiten Weltkrieg gelernt, als in12 Jahren Schule. Aus der Perspektive eines kleinen Jungen, der um sein Leben kämpft und der viele Jahre später einem Mädchen bei der Suche nach ihrem Leben hilft. Einem Mädchen, das ihr Leben aufgegeben hat und das alles nur wegen einem Jungen. Ein Mädchen, das das Herz des alten Türmers irgendwie erreicht hat und ihn seine unglaubliche Geschichte erzählen lassen hat.
Mich hat das Buch begeistert und das so unerwartet…

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