Bruderlüge, Kristina Ohlsson

Bruderlüge, Kristina Ohlsson

Titel: Bruderlüge

Originaltitel: Mios Blues

Verlag: Limes

Seiten: 445

Genre: Thriller

Autorin: Kristina Ohlsson

Klappentext von Bruderlüge:

Was ist an dem Tag passiert, an dem der vierjährige Mio verschwand? Gegen seinen Willen hat der Anwalt Martin Benner die Fährte des Kindes aufgenommen – schließlich befindet er sich in der Hand eines skrupellosen Unterweltbosses. Doch dann gerät Martin selbst in den Fokus der Ermittlung: Jemand versucht ihm zwei Morden anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer es auf ihn abgesehen hat. Die Suche nach der Wahrheit stellt Benner schließlich vor eine entsetzliche Entscheidung: Soll er den kleinen Mio retten – oder sich selbst?

Meine Meinung zu Bruderlüge:

Vom ersten Teil  Schwesterherz bleib ich bis zum Schluss gebannt. Die letzte kleine Auflösung stellt mich nicht so richtig zufrieden, im ersten Moment waren Martin Benner, seine mehr oder weniger Freundin Lucy und seine Tochter-Nichte Belle in Sicherheit, fragt sich nur wie lange. Da ich mit dem Ende so in der Luft hin bestellte ich mir direkt den zweiten Teil des Thriller-Duos, der zum Glück schon draußen war.

Auch hier begegnen wir wieder Martin Benner, der irgendwie in der Geschichte von Sara und Lucifer feststeckte, ohne überhaupt zu wissen weshalb. In Schwesterherz wurden wir von einem Journalisten, Frederick Ohlander begleitet, dieses Mal nimmt eine Journalistin seinen Platz ein.

Benner verstrickt sich immer tiefer in das Mafianetzwerk Lucifers, der seine Hände überall im Spiel zu haben scheint und kommt alleine nicht wieder aus seinen Fängen. Doch wer soll ihm helfen? Jeder, der ihm helfen möchte, landet über kurz oder lang vor einem Auto oder stirbt anderweitig. Benner gehen die Ideen aus, gelangt aber trotzdem hin und wieder an neue Informationen.

Doch die Informationen, die er bekommt reichen nicht aus um Mio, Saras und Lucifers Sohn, ausfindig zu machen. Spannend erzählt Kristina Ohlsson die Geschichte weiter und lässt kaum Zeit für eigene Überlegungen. Das Buch bleibt spannend bis zur vorletzten Seite (sind wir doch mal ehrlich, die letzten Seiten sind ja doch meistens nur um „Friede, Freude, Eierkuchen“ ein bisschen zu umschreiben). Auch das Ende war mir, bis es dann da war, ziemlich schleierhaft. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet und wurde überrascht. Eine Fähigkeit, die nicht alle Bücher haben. Zumindest dann nicht, wenn man doch schon den ein oder anderen Thriller gelesen hat.

Der Twist am Ende war grandios! Anders kann man es nicht bezeichnen. Kristina Ohlsson hat mit Bruderlüge eine absolut spannende Fortsetzung zu Schwesterherz vollbracht.

Fazit:

Spannend, spannender, Kristina Ohlsson! Ich kann euch sowohl Schwesterherz als auch Bruderlüge nur wärmstens empfehlen. Allerdings besteht die Gefahr, dass ihr dann so wie ich auf den Ohlsson-Fanzug aufspringt und das dringliche Verlangen habt ihre weiteren Bücher sofort verschlingen zu müssen!

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