Der Tag, an dem der Sommer begann, Julie Cohen

Rezensionsexemplar

Titel: Der Tag, an dem der Sommer begann

Originaltitel: Falling

Autorin: Julie Cohen

Genre: Drama

Verlag: Diana

Seiten: 427

Der Tag, an dem der Sommer begann, Julie Cohen

 

Der Klappentext:

Der Sommer der Geheimnisse

Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach, ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen?

 

Meine Meinung:

Julie Cohen wirft den Leser direkt in die Welt von Honor, Jo und Lydia. Drei Frauen die auf eine Art zusammengehören, immerhin sind sie eine Familie, und doch sind sie grundverschieden. Als Honor nach einem Sturz bei ihrer Schwiegertochter einziehen muss wirft das also das ein oder andere Problem auf. Der Sommer ist geprägt vom sich Kennenlernen und Geheimnisse bewahren, aber auch teilen.

Der Tag, an dem der Sommer begann erzählt uns die Geschichte dieser drei Frauen. Es erzählt von Problemen, mit denen sie zu kämpfen haben, aber auch von Hoffnung, und der Bewältigung dieser Probleme. Alles in allem könnte man sagen: das typische Frauen-Drama-Klischee-Buch. Doch manchmal, da ist genau das das Richtige. Vielleicht auch, weil dieses Buch ein wenig anders gestaltet ist. Der Erzählstil wechselt immer wieder leicht. So bekommen wir auf unterschiedliche Weise Einsicht in unsere drei Protagonistinnen. Am besten gefallen hat mir hier übrigens immer der Teil, in dem wir Lydias Tagebuch mitlesen durften.

Außerdem spricht das Buch viele kritische Themen an, was ich super finde. Es beschäftigt sich mit Selbstmord, dem Umgang mit Verlusten, der Liebe und Mobbing. Dabei wird es allerdings nie zu platt, was meiner Meinung nach häufig passiert, wenn viele kritische Themen in einem Buch verarbeitet werden. Auf jedes einzelne dieser Themen wird feinfühlig eingegangen und es wird ausreichend behandelt. Nichts wirkt gekünstelt, sondern die Geschichte bleibt durchweg interessant zu lesen.

 

Das Fazit zu „Der Tag, an dem der Sommer begann“:

„Der Tag, an dem der Sommer begann“ ist ein zu großen Teilen sehr dramatischer Roman, der ans Herz geht. Während des Lesens ist sowohl lachen als auch weinen vorprogrammiert, es gibt eine gute Mischung. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen!

 

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