Ein Gefühl wie warmer Sommerregen, Ella Simon

Titel: Ein Gefühl wie warmer Sommerregen
Autor: Ella Simon 
Verlag: Goldmann
Seiten: 377


Der Klappentext:

Ein bezaubernder Küstenort in Wales und eine Liebe wie ein Tanz in warmem Sommerregen.
Alis Rivers hat endlich so etwas wie Glück gefunden. Ihr Job bei der südwalisischen Seenotrettung in Tenby erfüllt sie, und der gut aussehende, zuverlässige Matthew gibt ihrem Leben Beständigkeit. Doch als sie auf die ungeliebte Pferdefarm ihrer Familie zurückkehrt, um ihre Mutter zu unterstützen, muss sie sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen.

Meine Meinung:

Ich muss gestehen: Ich habe das Buch wegen seines Covers haben wollen, das sieht so schön nach Sommerlektüre aus, das musste einfach mit in den Urlaub und an den Strand! 
Inhaltlich ist es ebenfalls in der Kategorie Strandlektüre einzuordnen, schön, stellenweise dramatisch, aber niemals so herzzerreißend, dass man in Bedrängnis kommen würde am Strand zu weinen. 
Dabei hat das Buch sogar einiges an Hindernissen für Protagonistin Alis parat. Am Anfang erscheint sie als taffe junge Frau, sie ist bei der Seenotrettung und fischt einen Unbekannten auf den Tiefen des Meeres. Doch schon da lässt der Erzähler immer mal wieder fallen, dass an genau diesen Felsen nicht nur ein Junge gestorben ist, den sie vor einer Woche aus dem Wasser gefischt haben und da definitiv mehr hintersteckt. 
Insgesamt steckt hinter dem Buch dann doch mehr als ich nach den ersten Kapiteln vermutet hatte, dass ihre beste Freundin Nina ausgerechnet in der Lotterie gewonnen hat hätte nicht unbedingt sein müssen und war mir persönlich dann doch etwas too much. Im weiteren Verlauf des Buches wird es allerdings immer realistischer und immer schöner. Manchmal rauft man sich über Alis Entscheidungen zwar die Haare, aber wer entscheidet sich denn nicht mal falsch? 
Wie auf dem Klappentext schon angekündigt spielt das Buch nicht nur am Meer sondern auch auf der Pferdefarm ihrer Eltern, das bringt ein schönes, raues Wales zum Vorschein, mit Wind, Wellen, Pferden, verschlossenen, böse wirkenden Menschen sowie total herzlichen. Grade das macht die tolle Stimmung des Buchs aus. Diese Mischung aus den verschiedenen Welten, in denen Alis lebt bzw leben muss. 

Fazit:

Perfekt für den nächsten Strandbesuch, oder eben fürs Freibad, falls mal kein Strand in der Nähe sein sollte. 

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