Tödlicher Gruß, Vincent Voss

Autor: Vincent Voss
Titel: Tödlicher Gruß
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 93
Format: ebook
Beschreibung:
Mitten in der Nacht wird der junge Bestatter Armin Weidener zu einem Unfallort gerufen. Während der Notarzt noch versucht, das Leben der verunglückten Frau zu retten, bemerkt Armin, dass aus dem Radio des Unfallwagens immer wieder ein und derselbe Song ertönt. Als zwanzig Jahree später eine Leiche aus Armins Kühlhalle verschwindet, hört er wieder diesen Song. Zunächst hält Armin alles für einen blöden Streich. Doch schon bald muss er erkennen, dass ihn jemand in eine tödliche Falle locken will. Jemand aus seiner Vergangenheit. Um sich und seine Familie zu schützen, muss er einer blutigen Spur folgen…
Meine Meinung:
Ich habe mich echt gefreut mal wieder einen Thriller zu lesen, schon lange hatte ich keinen mehr in der Hand, ich weiß gar nicht, wie es dazu kommen konnte, allerdings war ich etwas verwundert, 93 Seiten sind doch etwas wenig, oder etwa nicht? Trotzdem stürzte ich mich voller Eifer in die Seiten und war vom Anfang echt begeistert, spannend erzählt, es hörte sich nach einer echt guten Story an und der Hauptcharakter war mir auch direkt sympathisch. 
Zur Story lässt sich sagen, dass sie an sich echt gut ist, die Idee hat mir direkt gefallen allerdings hätte sie ein wenig besser ausgearbeitet werden können, mir war alles ein bisschen zu knapp gefasst, die Passagen, in denen man  vom Täter erfährt hätten meiner Meinung nach noch viel tiefer gehen können und leider blieben auch ein paar Dinge ungeklärt. Was ich allerdings wieder gut fand war das Ende, ich liebe es ja, wenn am Ende noch so eine Vorausdeutung kommt, dass nun eben doch nicht alles zu Ende ist und der Wahnsinn vielleicht von Neuem startet? 
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen, es kam keine Langeweile auf und alles passierte sehr schnell, wodurch es auch ziemlich authentisch gewirkt hat. Auch die kurzen Eindrücke in die Gedanken des Täters wirkten sehr echt und waren echt interessant, weshalb ich mir hiervon definitiv mehr gewünscht hätte und auch vielleicht längere Passagen. 
Der Protagonist hat direkt sympathisch auf mich gewirkt und das, obwohl er Bestatter ist, solche Menschen sind mir dann doch meistens eher etwas unheimlich, immerhin haben sie den ganzen Tag mit Toten zu tun. Auch seine Art der Problemlösung war mir sehr nah, was mich allerdings etwas gestört hat war, dass seine Verzweiflung nicht so richtig gut rüber gekommen ist, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Fazit:
Das Buch ist gut zu lesen, hat allerdings ein paar kleinere Schwächen, schön als kleine Lektüre für zwischendurch und gut in einer Zugfahrt zu schaffen 😉 
Wieder einmal wurde mir via BdB ein Buch zur Verfügung gestellt um es zu rezensieren, mein Dank geht an BdB und den Bastei Lübbe Verlag. Für 2,99 Euro könnt ihr es hier kaufen.

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