Teufeldgold, Andreas Eschenbach

 Titel: Teufelsgold
Autor: Andreas Eschenbach
Genre: Thriller
Seiten: 510
Preis: 22,90
 


 
Der Klappentext:
 
Am Anfang steht die Gier nach Gold…
Es folgt die Gier nach Unsterblichkeit…
Dann die Gier nach noch mehr…
 
Im Mittelalter, nach dem Ende der Kreuzzüge, taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott flucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. 
Für alle Ewigkeit. 
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist der Schlüssel zu einer anderen Daseinsform, einer Welt der Vollkommenheit, einer Ekstase jenseits aller Vorstellungskraft. So heißt es jedenfalls.
Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
 
 
Meine Meinung:
 
Ich bin ein Fan von Tempelrittern und insgesamt Rittern, die irgendetwas nachjagen, sein es nun der heilige Gral oder der Stein der Weisen. Alchemisten zählen auch zu meinem Interessengebiet, also hat mich das Buch direkt angesprochen! Außerdem klingt der Titel Teufelsgold sehr interessant. 
Die Hauptperson ist Hendrik Busske, ein Investmentbanker aus Frankfurt. Ich muss zugeben, ich bin mir im Verlauf des Buchs nicht immer allzu sicher gewesen, ob ich ihn sympathisch finde oder nicht, aber grade das hat ein bisschen den Reiz ausgemacht. Am Anfang der Geschichte entdeckt Hendrik ein Buch in einem Antiquariat, da er das Buch nicht kaufen darf, weil es schon reserviert wurde, klaut er es. Die Geschichte über einen Alchemisten mit dem Namen John Scoro hat ihn zu sehr gefesselt. Gleich darauf wird es ihm jedoch wieder entwendet. Im Verlauf der Geschichte entdeckt er immer mehr Teile der Geschichte um John Scoro und seinen Stein der Weisen, was immer auf dunklerem Hintergrund gedruckt wurde, wodurch man eine gute Trennung zwischen Wirklichkeit und Buch im Buch hat. 
Im Verlauf der Geschichte wird Hendrik aber nicht nur die verschiedenen Teile der Geschichte finden, sondern auch immer wohlhabender. Er hat seinen Job gekündigt und gibt Vorträge zur Alchemie des Reichtums, die sehr gut laufen. Außerdem zieht er zum Schein in ein Schloss, dort ziehen er und seine Frau Miriam die gemeinsame Tochter Pia groß. Zwischendurch vergehen mehrere Jahre, der Leser wird eigentlich nur ins Boot geholt, wenn wieder ein neuer Teil der Geschichte über Scoro auftaucht, was die Geschichte sehr schnell und auch etwas spannend macht. 
Mir hat das Thema sehr zugesagt und ich finde auch die Umsetzung gut. Man versucht immer wieder sich mit dem Protagonisten anzufreunden, wenn man ihn grade mochte tat er irgendetwas Dummes, und das Spiel ging von vorne los. Dadurch wollte ich aber auch weiterlesen, wollte wissen, ob ich ihn jetzt mögen soll oder lieber doch nicht. 100%ig geklärt hat sich das für mich am
Ende nicht, aber vielleicht für euch? 
Neben den alten Schriften konsultiert Hendrik aber auch seinen Bruder, könnte das Gold, von dem er gelesen hat wirklich existiert haben? Zuerst lacht sein Bruder, der am CERN arbeitet, Hendrik nur aus, doch im Verlauf des Buchs leckt auch er Blut und ist immer mehr davon überzeugt, dass der Stein der Weisen wirklich existieren könnte! 
 
Fazit: 
 
Spannendes Buch über Alchemie und die Deutschordensritter, das man super gut und schnell lesen kann. 
 
Das Buch wurde mir von BloggdeinBuch zur Verfügung gestellt! 
 

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4 Replies to “Teufeldgold, Andreas Eschenbach”

  1. Das klingt ja spannend! Ich habe von dem Buchtitel bisher noch nie gehört, finde den Titel aber sehr vielversprechend. Danke für die schöne Vorstellung 🙂 Liebe Grüße, Julia

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