Grandhotel Angst, Emma Garnier

Rezensionsexemplar

Titel: Grandhotel Angst

Autorin: Emma Garnier

Verlag: Penguin

Seiten: 314

Genre: Schauergeschichte / Krimi

Grandhotel Angst, Emma Garnier

Der Klappentext:

Ein legendäres Hotel.

Der Glanz vergangener Zeiten.

Und ein Verbrechen, das nie verjährt…

Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist fasziniert von den eleganten Gästen, dem Blick aufs funkelnde Meer und dem großartigen Gebäude. Doch dieses birgt eine unheimliche Legende, die Nell schon bald in ihren Bann zieht. Als ein Hotelgast überraschend stirbt, beginnt sie nachzuforschen und stößt auf eine Intrige aus Schuld und Verrat, in die auch ihr Mann Oliver verwickelt scheint. Bis Nell plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben…

 

Meine Meinung zu „Grandhotel Angst“:

Erst wusste ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Ist es jetzt eher ein Krimi, Fantasy oder doch was ganz anderes? Im Endeffekt hat mir die Mischung aber total gut gefallen. Wie im Klappentext schon erklärt fährt Nell mit ihrem frischgebackenen Ehemann nach Italien um in einem wunderschönen Hotel zu residieren, direkt bei ihrer Ankunft geschehen allerdings komische Dinge. Eine Küchenangestellte läuft mit angsterfülltem Blick auf sie zu und meint jemanden zu erkennen. Im Verlauf des Buchs stellt sich heraus, dass Nell große Ähnlichkeiten mit der Frau hat, die auf dem Gelände des Grandhotel Angst ums Leben gekommen ist.

Seit sie ums Leben gekommen ist ranken sich Legenden um ihren Tod, angeblich soll sie Rache geschworen haben. Während des Aufenthalts geschehen mysteriöse Morde, in Rückblenden versucht Nell alles aufzuarbeiten und hinter die Dinge blicken zu können. Sie selbst gerät in Verdacht und ist sich auch gar nicht so sicher, ob der Verdacht gerechtfertigt ist oder nicht.

Die Rückblenden sind total gut in die richtige Erzählzeit eingebunden, der Leser erfährt immer nur so viel, wie er erfahren soll und somit bleibt die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ein ums andere Mal springt die ein oder andere Figur dem Tod noch grade so von des Messers Schneide, durch die raffinierten Rückblenden ist man sich jedoch nicht sicher.

Vor allem die Protagonistin Nell ist super gezeichnet und eine meiner Meinung nach total sympathische Figur. Sie ist jung, wollte gerne aus ihrem einengenden Zuhause raus, hat bis über beide Ohren verknallt geheiratet und sieht sich nun in einer überfordernden Situation wieder. Ich fand die Protagonistin und ihre Entscheidungen eigentlich alle authentisch und nachvollziehbar.

 

Fazit zu „Grandhotel Angst“:

Das Grandhotel Angst wird seinem Namen auf jeden Fall gerecht! Das Buch ist etwas für alle, die verwickelte Erzählstränge, Intrigen, einen Hauch Magie und das Flair der italienischen Küste zu schätzen wissen! Teilweise hat es mich entfernt an den Lemony Snicket Film erinnert.

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