Der Junge der Träume schenkte, Luca DiFulvio

Titel: Der Junge, der Träume schenkte
Autor: Luca DiFulvio
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 784
Format: Taschenbuch
Foto via Amazon

Beschreibung:
New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens – mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zueigen ist, mit dem er die Menschen zu verbaubern vermag…
Meine Meinung:
Im Sommerurlaub hatte ich Das Mädchen, das den Himmel berührt gelesen und es euch auch schon hier vorgestellt, von da an war ich drauf und dran auch dieses Buch zu lesen, bin aber aufgrund der doch schon etwas höheren Seitenanzahl während der Unizeit ein bisschen davor zurückgeschreckt. Jetzt in den Semesterferien hatte ich endlich Zeit dafür und habe es verschlungen, innerhalb von einer Woche hatte ich es durch und ich bin begeistert! 
Aber kommen wir erst zur Story, sie ist teilweise ein bisschen vorhersehbar, trotzdem aber goldig und interessant, es wird eigentlich nie langweilig, irgendwas spannendes passiert immer. Manchmal schlägt man sich vor den Kopf und fragt sich, wieso Christmas plötzlich so unfassbar blöd geworden ist und 50 Seiten später ist man dann doch wieder ein bisschen in ihn vernarrt. 
Der Schreibstil ist auch wieder sehr gut, sonst würde es auf über 700 Seiten trotz guter Story wahrscheinlich doch irgendwann langweilig werden, oder?
Die Zeit, in der das Buch spielt ist mal wieder super widergegeben, man fühlt sich, als wäre man auch in New York um 1925, es wirkt alles so echt und doch irgendwie fantastisch! Genauso ging es mir mit dem Protagonisten Christmas, ein bezaubernder Junge, der so echt erscheint, dann aber doch wieder so unecht. 
Fazit:
Lesen! Lest einfach dieses Buch, es macht glücklich! Es ist so wunderbar geschrieben und reißt einen so mit, das muss man einfach miterlebt haben! 

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